Einer für alle: Warum Unternehmenskultur für dich wichtig sein kann

27.02.2020 10:07

Kultur ist mehr als Kunst und Kino. Sie umfasst das von Menschen gemeinsam Geschaffene. In einem Unternehmen arbeiten viele Spezialisten als Kollegen an einem gemeinschaftlichen Ziel. Deshalb sprechen wir von Unternehmenskultur und meinen damit oft auch das Arbeitsklima. Denn die Art, wie wir beim gemeinsam Schaffen miteinander umgehen, macht einen bedeutenden Unterschied aus.

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Kultur bringt Erfolg

Kollegialität prägt ein Arbeitsumfeld auf nachhaltige Weise. In einem guten Arbeitsklima fällt es leicht, anderen im Team von Schwierigkeiten zu erzählen. Schnell findet jeder für seine brennenden Themen ein offenes Ohr. Aufkeimende Probleme können so früh mit dem Team geteilt und gelöst werden. In einer solch gesunden Unternehmenskultur wird Hilfe angeboten und angenommen. Das bringt jeden Einzelnen vorwärts, selbstverständlich aber auch das jeweilige Projekt und das Unternehmen als Ganzes. Eine positive Wechselwirkung des Erfolgs kommt in Gang.
Wer sich so ein Arbeitsumfeld wünscht und noch nicht hat, kann einiges dafür tun. Allem voran: selbst Vorreiter werden und Hilfe proaktiv anbieten. Denn fest steht: Wer hilft, dem wird geholfen. Selbst wenn an deinem Arbeitsplatz diese Kollegialität noch nicht gegeben ist, kannst du also die eine Person sein, die sie „pflanzt“ und „wachsen“ lässt.

Kollegialität kann bares Geld bedeuten

Wer anderen hilft, profitiert nicht nur von erwiderter Hilfeleistung. Tatsächlich schlägt sich unterstützendes Verhalten auch in harter Währung nieder. Schon im Prozess des Helfens selbst stärken Menschen ihr Fachwissen ungemein. Denn beim Erklären eines Sachverhalts in immer anderen Worten vertiefen die Helfer ihr eigenes Verständnis der Materie mehr und mehr. Dadurch werden sie noch besser auf ihrem Gebiet und festigen ihre Expertenrolle.
Ihr Wissen und ihr Können wird beim Lösen breit diskutierter Probleme zudem noch sichtbarer. Damit erhöhen hilfsbereite Menschen die Chance, in ihrem Fachgebiet als Koryphäe wahrgenommen zu werden. In fachlicher und sozialer Hinsicht fungieren die Helfer oft als Vorbild für andere in der Gruppe. Daraus erwächst eine natürliche Autorität, mit der sich diese hoch respektierten Mitarbeiter auch für führende Positionen empfehlen. Wenn ein Kollege, zum Beispiel bei digitalen Neuerungen im Job, wieder einmal Hilfe benötigt, dann bloß nicht genervt sein, sondern mit Freude helfen: Denn das gibt dir die Möglichkeit, Wissen zu teilen, und zudem deine soziale Kompetenz unter Beweis zu stellen. Womöglich hebst du dich gerade in diesem Moment von deinem Mitstreiter ab und qualifizierst dich für die nächste, lukrative Beförderung.

Kultur schafft Zufriedenheit im Job

Lassen wir die zusätzlichen Erfolgserlebnisse und die gesteigerten Aufstiegschancen außer Acht, spricht noch immer viel dafür, eine Kultur der Gegenseitigkeit zu leben: Anderen zu helfen, fühlt sich einfach gut an. Es entstehen stabilere Sozialkontakte, die einem Sicherheit und Rückhalt bieten. Das steigert die allgemeine Zufriedenheit. Glück lässt sich also auch ein gutes Stück weit „erarbeiten“.

Sollte es deiner Arbeitsstelle an dieser positiven Unternehmenskultur fehlen, zahlt es sich aus, nach einer neuen Ausschau zu halten. Deine Lebensqualität wird es dir danken. Schau dich um bei den attraktivsten Arbeitgebern Österreichs 2019. Verharre bloß nicht zu lange in einer Position, die dich nicht glücklich macht. Na, überzeugt? Dann los. Wir begleiten dich gern auf dem Weg an deinen idealen Arbeitsplatz. Für den Anfang: 4 Tipps fürs Bewerbungsgespräch. Damit du in Erinnerung bleibst.

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